Yoga Teacher Training 200Std.
Der Weg ist das Ziel.
Anforderungen
Um bei uns in der Ausbildung teilzunehmen, ist eine intenisve Yogapraxiserfahrung (zumindest 1 Jahr) die Voraussetzung. Wir möchten Dich außerdem vorab bei einem persönlichen Gespräch kennenlernen, um über deine Teilnahme für die Ausbildung zu sprechen.
Die Ausbildung ist sowohl körperlich als auch geistig sehr intensiv und du solltest für Veränderung und Wachstum bereit sein. Offenheit, Mut und Mitgefühl sind geistige Attribute, die für die Ausbildung förderlich sind.
8 Stufen des Yogas
Anatomie & Physiologie
Sanskrit / grundlegende Sprachkenntnisse
Vinyasakrama
Pranayama & Meditation
Ausrichtungsprinzip der Asanas
Verschiedene Adjustment Methoden
Didaktik, Methodik, Kommunikationstechnik
Verschiedene Stundenformate
Lehrübungen / Hospitationsstunden
Richard Hackenberg
Jang-Ho Kim
Andrea Röhrig
Anika Leititis
Ausbildung Bremen/Syke (9 Monate, an 10 Wochenenden) www.yogalounge-syke.de
Kompaktausbildung Italien (4 Wochen intensiv) weitere Infos
Ausbildung Österreich (auf 9 Monate verteilt) www.fokusleben.at
Start in eine erleuchtete Lehre
Am Freitag den 5.3.2009 begann das erste Teacher Training des Insideyoga. Nach einer kleinen Vorstellungsrunde wurde die Gruppe auf die kommenden 9 Monate eingestimmt. Das Teacher Training ist nicht nur eine Ausbildung die 29 Präsenztage enthält, sondern eine Community des Austausches von (yogischen) Lebenserfahrungen.
Die erste Seite des Teacher Training Manuals stellt einen Baum dar, der viele verschiedene Früchte und Blätter trägt. So facettenreich wie der Baum, sind auch die unterschiedlichen Yogastile und Richtungen in denen man unterrichtet. Die Wurzeln unseres Yogabaums sind unsere individuellen Erfahrungen, unsere persönliche Philosophie, unser Wissen über Alignments, und unser Ich als Mensch. Der Baumstamm bildet die Basis die aus den Wurzeln hervorgehen. Unsere Basis sind die Sonnengrüße A und B. Die Äste des Yogabaums bilden die Asanas außerhalb des Sonnengrußes. Die Früchte, Blätter und Blüten sind deine persönliche Art zu kommunizieren, deine individuellen Werte und Motivationen, deine didaktischen Fertigkeiten (verbal, auditiv, taktil) und dein Humor. Jeder Mensch ist einzigartig und so ist auch jeder Lehrer einzigartig. Es liegt an uns, in jeder Stunde ein neues Blatt aufzunehmen und unseren Yogabaum mit einer floirierenden Vielfalt zu bestücken.
Yoga ist Erfahrung und so startete der erste Tag des Teacher Trainings mit dem Sonnengruß A und B.
Der hohe Standard des TT (Teacher Trainings) machte sich im ersten Lehrziel deutlich: Statt “Jump oder Step” hieß es nun “Float oder Float”. Von der Vorbeuge in den Low Push-up und von den herabschauenden Hund in die Vorbeuge, wurde nun in “Echtzeit 8-Fach Slow-Motion” geschwebt. Das Gesäß gefühlt über dem Kopf hinaus angehoben und die Schultern nach vorne über die Handflächen geschoben. Die Erleuchtung kommt zuletzt: Beine und Bauch anspannen machten die Übung fühlbar einfacher.
Nach weiteren harten Übungen ging es nach der Mittagsstunde mit koordinationsfördernden Fingerübungen weiter. “Ich komm’ mir dabei so blöd vor!” leitete in den lebensbildenden/geistigen Teil weiter. Stark zu sein und Blöße zu realisieren ist keine Schwäche. Und so ist es auch keine Schwäche im Lernprozess als totaler Laie anzufangen. Das Gegenteil ist der Fall, denn indem man sich seiner eigenen Anfänglichen Schwierigkeiten schämt, versucht man eine Illusion der Perfektion aufrecht zu erhalten, die einem mehr und mehr aus dem persönlichen Gleichgewicht bringen. So erklärt sich die Bedeutung der ironischen Redewendung von YoungHo Kim: “Wenn du etwas nicht kannst, lass es sofort sein!”. Genauso wie das Buch “Die Anleitung zum Unglücklich sein” auf komplett ironischer Art tatsächlich eine Anleitung zur Vermeidung von “Unglücklichkeitsdenken” ist, so ist auch jene Redewendung zu verstehen. Es gilt, diesen Switch umzustellen. Wo wären wir, wenn wir als Babys dieselbe Einstellung hätten, wie wir sie so oft haben? Wir hätten womöglich nicht einmal krabbeln gelernt. Mit gesundem Ehrgeiz der spielerischen (Finger-) Herausforderung entgegenzusehen ist die Generalprobe um gegen die vielfältigen Herausforderungen des Alltags gewappnet zu sein.
108 Schmerzen
Am zweiten Tag wurde außerordentlich viel Rück- und Vorbeugenasanas gezeigt und praktiziert. (…)
Eine Teilnehmerin fragte irritiert nach, als es um die anscheinend sadistischen Züge des Yogalehrers ging: “YoungHo warum sollen wir Krämpfe anlächeln? Sollte ich nicht lieber Spannung lösen um den Schmerz weichen zu lassen?” Diese Frage die aus der alltäglichen Praxis entstand führte uns zu einem Phänomen das uns unser ganzes Leben lang begleitet: Schmerz. Was ist eigentlich Schmerz? Unser Körper ist mit all seinen Regulierungssystemen intelligenter als jeder Computer. Schmerzen sind ein Teil unseres genialen Körpers. Tatsächlich sind diese Nervensignale unangenehm und zwingen uns oft, alles zu unternehmen um das Schmerzgefühl loszuwerden. Warum also während krampf- und schmerzerzeugenden Asanas den Schmerz anlächeln? Schmerzen sind weder gut noch schlecht, sie sind ein Warnsystem unseres Körpers. Sind wir irgendwo angelangt, wo wir Schmerzen empfinden, sind wir an einer Grenze angelangt. Grenzen haben die einzigartige Eigenschaft zu teilen. Sind wir an einer Grenze, sind wir am Limit; sind wir an einer Grenze, erahnen wir das Neue. Yoga ist Erfahrung und so sind Krämpfe ein häufiges Anzeichen für eine Grenzwerterfahrung. Du bist jetzt an einem Punkt den dein jetziger Körper mit viel Achtsamkeit erreichen konnte.
Nach der Mittagspause führte uns YoungHo zu den kleinen Lebensrichtlinien des alltäglichen Lebens. Die Fingerübungen fielen vielen mit Entsetzen leichter, und mit viel getanktem Selbstbewusstsein kamen wir zur erschreckenden Erkenntnis “Du kannst die Welt nicht retten.” Jemand bittet mich um Hilfe, ich helfe. Viele bitten mich um Hilfe, ich helfe viel und oft und viel und vergesse mich selbst. Was tun? Viele von uns verbiegen sich wie Holz bei den Bitten unserer nächsten. Wir wollen uns um unsere Eltern kümmern und unsere Arbeitskollegen zu besseren Menschen erziehen. Wir tun und machen und es gibt immer mehr jener Hilfebedürftigen. Aber Aufopferung ist scheinbar nicht der richtige Weg. Was tun? Erhelle das Licht um dich. Andere werden es sehen. Scheine mit deinem Handeln hell. Wortwörtlich wird dein Umfeld dich sehen und sie werden dich reflektieren. Dein Umfeld wird in sich gehen, dein Handeln für sich reflektieren und selber ein Licht sein um andere zu erhellen. Hieraus geht auch folgendes hervor: Anstatt dich mit anderen zu beratschlagen um konkrete Probleme zu lösen, arbeite stetig an dir selbst und erhelle dein Licht. Übe vorbildliches Handeln aus, um vorbildlich zu sein. (…)
Meide Spirituelle Arroganz!
Freundlich bestimmend
Der Samstag wurde besonders aufregend für diejenigen Fünf, die sich bereit erklärt haben, 10 Minuten zu unterrichten. Alexey, Isabel, Manuela, Juanita und Cebnem waren die ersten Auserwählten die sich der scharfen Wahrnehmung YoungHos und den subjektiven Wahrnehmungen der “Kursteilnehmer” stellen durften. Die Vorraussetzungen waren klar: 10 min. unterrichten, der um höchstens eine Minute über- oder unterschritten werden darf (Professionell ist Timing). Das Szenario durfte selbstständig gewählt werden.Was kann abschließend zum unterrichten gesagt werden? Beim vorherigen Unterricht zum Thema Didaktik hörte man die innerlichen Stimmen der Teilnehmer fast laut. Sie fassten sich mit der Hand an den Kopf und sagten: “Ich?!? Ich würde niemals auf die Idee kommen mich nicht vorzustellen! Pfff!!! Never ever würde ich mich beim ein- und ausatmen verzählen, oder eine Seite doppelt ansagen!”.Die Realität sieht anders aus.Ob es nun die tollste Teacher Training Gruppe ist oder nicht, trotz guter Vorbereitung einen Spiegel vor die Augen zu bekommen, kann unangenehm sein. Viele “Aha” Erlebnisse wurden laut und viele Glühbirnen zündeten sich auf folgende Erkenntnisse:
- Hol die Leute da ab wo sie sind (Wenn Sie stehen, steh; wenn sie entspannt sind, rede nicht zu schnell)
- Schaue deinen Teilnehmern nicht zu lange in die Augen. 3 Sekunden jemanden anschauen (“ich nehme dich zur Kenntnis”) dann wechseln.
- Beim ausrichten nicht streicheln
- Inhaltslose kommunikationsfördernde mittel einsetzen “alles ok?”
- Der unmissverständlichste Kommunikationskanal ist ein ehrliches Lächeln
Jeder einzelne, ob Beobachter, simulierender Kursteilnehmer oder 10 Minuten Unle Ben’s Fertigreis…ähhh Yogalehrer hat viel in dieser Lehreinheit gelernt. Ein Yogalehrer ist wie ein Weltenempfänger. Hat er 25 Teilnehmer, muss er 25 Frequenzen aufnehmen. Und weiter noch: er muss auch 25 Frequenzen ausstrahlen, die ihn möglichst ohne großartigem Rauschen verstehen sollten.
Was ist eigentlich, wenn einer dieser doofen Teilnehmer da ist, der einem die ganze Stunde kaputt macht und einfach geht? In erster Linie solltest du dankbar sein, für die Zeit und Muße die er/sie aufgebracht hat, um in deinen Kurs zu kommen. Wenn jemand mit deinem Unterricht unzufrieden ist, können vielerlei Gründe die Wahrheit sein. Wir haben letztendlich die Wahl zu entscheiden, wie wir es aus unserer Position, aus unserer Rolle sehen. Wie unsere beste Freundin uns in Schutz nehmen würde, können wir zu uns sagen: “Ach hey, was solls, wenn er die wahre Klasse meines Unterrichts nicht erkennen will, dann hat er selber Schuld!” Vielleicht ist unser Weltenempfäger und Sender aber auch einfach noch nicht ausgeprägt genug. Vielleicht hat ihm das Yoga auch nicht geschmeckt. Essen ist nicht gleich Essen und Yoga ist nicht gleich Yoga. Letztendlich kann man es nicht wissen woran es gelegen hat. Eine Gradwanderung zwischen Sende- und Empfängerfähigkeite und der individuellen Geschmackssache. Wenn jemand geht, und du verletzt bist, dann sei jedoch gewiss, dass nur dein Ego verletzt ist.
Unterrichten lässt dich wachsen, lässt dich lernen und lehrt dich Dankbar zu sein.
zwischen den letzten Teacher Trainings wurde entschieden, einen Abend gemeinsam esse zu gehen. Gewählt wurde das sehr authentische koreanische Restaurant Arirang. Gesellig und in abendlicher Garderobe wurde über Yoga und die Welt geredet, gelacht und diskutiert ohne irgenwelche Achtsamkeit auf die Zeit legen zu müssen.
Sein oder Verändern
Als Lernende des Teacher Trainings ist uns klar: Der Unterricht hat nur Sinn, wenn wir uns verändern. Veränderung bedeutet bisherige Bestandteile seiner Selbst ablegen und neue Formen annehmen. Eine Assoziation die mit Veränderung eintritt ist Angst. Angst, dass wir Bestandteile von uns ablegen die zu unserer Ur-Persönlichkeit gehören und Dinge annehmen und tun, die wir garnicht sind. Wie können wir zwischen Persönlichkeitsentwicklung und aufgezwungene Anpassung unterscheiden? YoungHo hatte früher den Tick, dass er während des Zähne putzens das Wasser laufen lassen hat. Ist die Abgewöhnung, die Veränderung zu einem Wassersparenden Zähne putzen ein Eingrif in die tiefen seiner mysteriösen Persönlichkeit? Mitnichten. Unser Tun und Handeln lässt sich unterscheiden zwischen Habitus und Persönlichkeitsgetriebenem Handeln. Letzteres besteht aus einer Vielzahl von Teilen wie z.B. genetisch und biochemisch-getriebenem Handeln und individuelle Wertvorstellungen. Ersteres, der Habitus, ist eine gewohnheitsbedingte Angelegenheit. Wenn wir oft beim Vorsprechen von großen Gruppen “Mmmmh.” sagen, sprechen wir von einem Habitus, der dazu dient, die Sprechpausen zu füllen. Gute Redner mussten nicht zum Psychologen um mit einer Persönlichkeitsveränderung klar zu kommen, sondern sich einfach abgewöhnen, laut “Mmmmh” zu sagen. Jeder Mensch hat seine eigenen Maschen, Ticks, Handlungsalgorhythmen die Schutzfunktionen oder ganz anderen Aufgaben dienen, die jedoch nicht Bestandteil der Persönlichkeit sind.
Genauso ist es beim Yoga unterrichten. Wir sollten nicht abwinken und sagen “Das gehört zu meiner Authentizität mit meinen Fingern nervös zu fuchteln.”, sondern zwischen Persönlichkeit und Habitus differenzieren und uns entwickeln. Es liegt in der Verantwortung jeden einzelnen Samenkorns eine wunderschöne Blume zu werden.
Veränderung sollte zum guten Aller in die richtige Richtung gehen, und so haben wir kurze Erleuchtungen die uns im Leben helfen. Satori nennt diese Erleuchtungen kurze Klarheit. Sie sind wie das Blitzlicht im düsteren Wald der Nacht. Sie zeigen uns in einer Momentaufnahme wo der richtige Pfad ist. Andererseits hätten wir auch die Alternative in einem Trial & Error verfahren so lange gegen Bäume zu laufen bis wir ein Stück des Waldweges finden.
Die letzte Lektion im April: Kannst du dir selbst zuhören? Wenn nein, wirst du selbst an einem einsamen Berg keine Ruhe finden.
Teilnehmerin Ilka an die Teacher Trainees
Letzte Yogastunde habe ich gesehen, dass genau diese Teilnehmerin den “Schwan” nicht mitmachte!!!! Ich habe sie nicht angesprochen – habe es vergessen. Hilfe, wann lernen wir mehr über den Schwan………??????
Liebe Grüße und bis bald
ILKA
Inside Yoga Finger Training
Intensive Yogi und Iyengar Opi
Im Juni fand das erste Teacher Training mit Richard statt. Der Iyengar Yoga Praktikant und Anatomie Experte besuchte das Insideyoga im letzten Mai Wochenende.
Unbekannterweise strahlte die erste Lektion von Richard sehr viel Sympathie aus: “Du darfst Menschen nicht nach der Qualität Ihrer Asanas bewerten” Ein Hintergrund dieser Aussage sind die Anatomischen Grundgegebenheiten einiger Menschen, bei denen es zum Beispiel bei der tiefen Vorbeuge zu einer Kompression des Oberschenkelmuskels aufgrund der Becken/Oberschenkel Konstellation kommt.
Richard erzählte folgende Geschichte:
In Indien fand eine Studie über den Zusammenhang zwischen Verdauung und Gemütsstimmung statt. Es gab Testgruppen die während einer Mahlzeit entweder freundlich miteinander redeten, Stress ausgesetzt wurden oder komplett Ihre Mahlzeit im Schweigen zu sich genommen haben. Die Ergebnisse waren erstaunlich klar. Die gestresste Gruppe verdaute Ihre Mahlzeit sehr schlecht.
Zwei Erkenntnisse lassen sich folglich aus dieser kleinen Geschichte verdeutlichen. Erstens: Beziehungsprobleme mit Familie und Freunden nicht am Essenstisch klären; lieber beim Spazieren gehen klären, da “Konfliktenergie” in BewegungsEnergie umgesetzt werden kann. Zweitens: ist man selber gestresst, leidet die Ernährung drunter, und ist die Ernährung schlecht, kann es langfristig unter anderem auch zu Gelenkschäden kommen.
Wir sollen nämlich die Finger von den Katzen lassen. Um genau zu sein von CATS – Caffeeine (Koffein), Alcohol, Tobacco (Zigaretten) und Sugar (Zucker). Denn Überlastung, schlechte Ernährung, schlechte Durchblutung und falsche Bewegungen sind die Hauptgründe für Knorpelabbau.
Wenn wir nicht zerstören, und damit meinen wir auch die kleinsten Muskelzellen können wir Richards gerngesagte Maxime verfolgen: “Was du übst wird stärker” Dabei geht es nicht um die schönsten Asanas (Siehe “beurteile Menschen nicht nach Ihren Asanas”) sondern auch um das Achtsamkeits- im weitesten Sinne Koordinationstraining. Denn um unsere Gelenke zu schützen benötigen wir unsere Muskeln. Bei Asanas in denen der Muskel weder eine Halte- noch eine Stützfunktion ausführt, ist er am liebsten in einem schlaffen Zustand. Der Quadrizeps in Triconasana (der obere Oberschenkelmuskel im Großen Dreieck) sollte angespannt sein, um das Kniegelenk zu schützen. Dies geschieht jedoch nur mit viel Achtsamkeit und viel Übung.
Richard der neben dem Iyengar Yoga auch viel Pranayama praktiziert lehrte mit seiner sympathischen und redegewandten Art auch einige seiner Pranayama Techniken. Paradoxerweise brauchen wir Menschen Techniken die das Ziel verfolgen nichts zu tun. Nach einem Nachmittag mit Beamer (Anatomie-Schulung) und Pranayama erkannten wir, dass Anatomie die Basis von Spiritualität darstellt. Provokativ gesprochen “Wie willst du deinen Geist kennenlernen, wenn du nicht einmal deinen Körper kennst?” Laune beeinflusst Ernährung, eine lachende Mimik schüttet Glückshormone aus, eine gesunde Körperhaltung steigert das Wohlbefinden und unsere Einstellung gegenüber jemadnem spiegelt sich in unseren Gestiken wieder. Yoga ist Erfahrung und Erfahrung ds Körpers ist die Basis jeder Spiritualität.
What is the Conversation about? -Impressionen von Barbra Noh
“Dinge die nicht zusammen passen oder scheinbar wiedersprüchlich klingen müssen nicht sofort der Unwahrheit angehören, sie gehören einfach unterschiedliche Konversation an.”
“if you smile all day, you actually start feeling happier….”
“It is not easy being hyper-flexible.”
“Erleuchtung sind auch (vor allem) kleine Dinge, die einen direkten Effekt auf mein jetztiges Leben haben.”
“Unser Versändnis von Dingen kann unendlich tiefer gehen -das macht das Leben spannend; alles sofort zu verstehen wäre langweilig.”
(unexpectedly, Barbra receives a starbucks coffee from Andrea) “Oh that’s Grace! Now I can serve the students better!”
“The foundation of the practice is the three A’s: Attitude, Alignment and Action. Attitude is the feeling, intention – your heart’s desire. Alignment is the knowledge of what to do to make it happen… Action: Excecuting and experiencing. Actually doing the alignment – yoga is to skillfully live and experiencing your heart’s true nature.”
“Living skillfully, how would you say that in German…-’gekonnt leben’ vielleicht so: Die Art wie wir leben zu verfeinern.”
“Instead of just living or doing things just somehow…as yogis we live skillfully and create beauty with what we do”
“Our Thoughts really do affect the tension of our bodies” (Unsere Gedanken wirken sich tatsächlich auf unsere Körperspannung aus.)
“Die Natur des Geistes ist Bewegung” (aus dem Tantra)
“Man kann sich das vorstellen wie ein Surfer und die Welle. Bewegung mit der Bewegung ist Stillstand”
“Westliches und Östliches Denken: Welche Gefühle führten zu diesen Gedanken (Westlich); Welche Gedanken führten zu diesen Gefühlen (Östlich).”
“Yoga ist kein Allheilmittel.”
“You are doing Yoga? You are really lucky! That means you have taken care of a lot of other things already. And now you are ready to go deeper”. (Im Sinne von: Du hast genug Essen zum Leben und ein Dach über dem Kopf, jetzt kannst Du Dich mit subtilrene Dingen beschäftigen)
Barbra Noh im Juli
Im zweiten Teacher Training mit Barbra Noh, war Didaktik das große Thema. Ein guter Didakt richtet sich in seiner Lehre den Bedürfnissen der Lernenden an. Wenn immer-geltende Regeln der Didaktik eingehalten werden (z.B.: drücke dich klar und deutlich aus, visualisiere, wenn viele dich sehen), dann sollten gruppendynamische und individuelle Faktoren miteinbezogen werden. Selbstverständlich kann man wie bei einer Yoga DVD Sequenz alle Ausrichtungen, und zu beachtenden Punkte aufzählen, jedoch werden deine Lernenden Orientierungslos oder überfordert sein. Von dem in Frankfurt geborenen Johann Wolfgang von Goethe stammt folgendes Zitat: “Ich hatte keine Zeit einen kurzen Brief zu schreiben, deshalb schrieb ich einen langen”.
In einer Yoga Asana genau die zwei bis drei Alignments anzugeben, die den Teilnehmern am meisten helfen ist die hohe Kunst, und auch der Unterschied zwischen Tonband und Herausforderung.
“Weniger ist mehr”
Viele zahlreiche didaktische Hilfen und Orientierungen bezüglich Gruppenunterricht waren wesentlicher Bestandteil von Barbras Ausbildung (Viel vormachen, demonstrieren ja oder nein? Mitmachen ja oder nein? Wie demonstrieren? Sequencing für eine Stunde (Stundenformat Beispiel), u.v.m.). Wir haben geübt uns klar und präzise auszudrucken, asanas verbal anzuleiten, ohne direkt “vorzuturnen”.
Barbras zweites Wochenende war geprägt von intensiver Praxis um die Basis zu stärken. Das Fundament eines jeden Yogalehrers ist die Erfahrung die man mit Yoga sammelt. Die Erde auf dem der Yogabaum eines jeden einzelnen blüht und gedeiht ist die eigene Yogapraxis. So sollten die drei A’s (Attitude, Alignment, Action) auch in intensiver Yogapraxis starten, wenn das schlussendliche Ziel “Yogalehrer” ist.
Adjustment
Während der drei Tage gab es viele urkomische Hilfestellungen und ebenso das seltene Bild vom Yogalehrer YoungHo, der den verkürzten, erschlafften oder koordinationslosen Yoga-Praktikanten spielte mit der einzigen Absicht die Teacher Training Teilnehmer auf die große, weite, adjustmentbedürftige Welt loszulassen.
Adjustment ist nicht gleich Adjustment, und so ließ YoungHo alle unzähligen Adjustments zu unzähligen Asanas in drei Kategorien einteilen. Alle Adjustments lassen sich in die Kategorien aktives-, reaktives-, und prana-Adjustment unterteilen. Aktives Adjustment, in der die Berührung gleichzeitig die Impulsrichtung vorgibt. Beim reaktiven Adjustment gibt die Berührung eine Hilfestellung in der die berührten Muskeln aktiviert werden sollen. Prana-Adjustment ist Atemlenkung durch einen taktilen Reiz.
In drei Tagen wurde konkretes Handwerkszeug gelehrt, das direkt die Qualität des Unterrichts erhöht. Am letzten Tag wurde außerdem Vinyasa flow Adjustment gelehrt um auch im dynamischen Vinyasa taktile Ausrichtung geben zu können. “Du wirkst wie ein Schatten; du bist nicht da”
Mittags wurden viele unterschiedliche Themen besprochen. Unter anderem folgende: “Wie gelange ich zur Meisterschaft? Man sagt auch: Der Meister bricht die Form.” Kann ich durch schiere Nachahmung zur Meisterschaft gelangen? Nein durch reines “Markieren-Rechtsklick-Kopieren-Rechtsklick-Einfügen” gelangt keiner zur Meisterschaft. In der Lernphase gibt die Nachahmung von Meistern ohne eigenes Wissen zu besitzen, die richtige Richtung vor. Hat man den Grad der Nachahmung erreicht, gilt es durch intensive eigene Praxis selbst “Blitzlicht Erleuchtungen” zu erfahren und langsam den Grad zum Meisterschüler zu erklimmen.
Termine Frankfurt 2012
09. – 11. März (Fr. 12:00 – 19:00 Uhr; Sa. – So. 10:00 -17:00 Uhr)
05. – 08. April (Do. 12:00 – 19:00; Fr. 10:00 – 17:00 Uhr; Sa. – So. 10:00 -17:00 Uhr)
11. - 13. Mai (Fr. 12:00 – 19:00 Uhr; Sa. – So. 10:00 -17:00 Uhr)
08. – 10. Juni (Fr. 12:00 – 19:00 Uhr; Sa. – So. 10:00 -17:00 Uhr)
06. – 08. Juli (Fr. 12:00 – 19:00 Uhr; Sa. – So. 10:00 -17:00 Uhr)
13. – 15. Juli (Fr. 12:00 – 19:00 Uhr; Sa. – So. 10:00 -17:00 Uhr)
10. – 12. Aug (Fr. 12:00 – 19:00 Uhr; Sa. – So. 10:00 -17:00 Uhr)
21. – 23. Sept (Fr. 12:00 – 19:00 Uhr; Sa. – So. 10:00 -17:00 Uhr)
19. – 21. Okt. (Fr. 12:00 – 19:00 Uhr; Sa. – So. 10:00 -17:00 Uhr)
02. -04. Nov. (Fr. 12:00 – 19:00 Uhr; Sa. – So. 10:00 -17:00 Uhr)
Änderungen vorbehalten.
Termine Bremen 2012
27. – 29. Jan (Fr. 09:00 – 16:00 Uhr; Sa. – So. 10:00 – 17:00 Uhr)
17. – 19. Feb (Fr. 09:00 – 16:00 Uhr; Sa. – So. 10:00 – 17:00 Uhr)
09. – 11. März (Fr. 09:00 – 16:00 Uhr; Sa. – So. 10:00 – 17:00 Uhr)
06. – 08. April (Fr. 09:00 – 16:00 Uhr; Sa. – So. 10:00 – 17:00 Uhr)
04. – 06. Mai (Fr. 09:00 – 16:00 Uhr; Sa. – So. 10:00 – 17:00 Uhr)
08. – 10. Juni (Fr. 09:00 – 16:00 Uhr; Sa. – So. 10:00 – 17:00 Uhr)
20. – 22. Juli (Fr. 09:00 – 16:00 Uhr; Sa. – So. 10:00 – 17:00 Uhr)
10. – 12. Aug (Fr. 09:00 – 16:00 Uhr; Sa. – So. 10:00 – 17:00 Uhr)
17. – 19. Aug (Fr. 09:00 – 16:00 Uhr; Sa. – So. 10:00 – 17:00 Uhr)
14. – 16. Sept (Fr. 09:00 – 16:00 Uhr; Sa. – So. 10:00 – 17:00 Uhr)
Änderungen vorbehalten.
Preise:
Anzahlung bis 07.11.2011: 2.900,00 EUR (Early Bird)
Anzahlung ab 08.11.2011: 3.200,00 EUR (regulärer Preis)
Alle Ausbildungspreise sind Brutto wie Netto.
Zusatzleistung:
Für Teilnehmer des Teacher Trainings entfällt bei Abschluss einer Mitgliedschaft im Jahr der Ausbildung die Aufnahmegebühr in Höhe von 99,00 EUR. 10er Karten gibt es im Jahr der Ausbildung für 130,00 EUR anstatt 150,00 EUR. Während der Ausbildungswochenenden in Frankfurt ist die Teilnahme an regulären Kursen kostenlos.
Mindestteilnehmerzahl:
5 Teilnehmer
Prüfungszulassung:
Bei mehr als vier Fehltagen während der gesamten Ausbildungszeit behalten wir uns das Recht für die Zulassung zur Abschlussprüfung vor.
Anmeldung:
Bremen: Bitte bis zum 07.11.2011 (Early Bird) bzw. 06.01.2012 die Anzahlung über unser Onlineportal vornehmen.
Frankfurt: Bitte bis zum 07.11.2011 (Early Bird) bzw. 31.01.2012 die Anzahlung über unser Onlineportal vornehmen.
Restzahlung:
Bremen: Die Restzahlung ist am 20.01.2012 fällig.
Frankfurt: Die Restzahlung ist am 06.02.2012 fällig.
Zahlungsmöglichkeiten:
Die Anzahlung sowie die Restzahlung sind online zu buchen.
Bei weiteren Fragen bitte direkt an Alexandra Wagenbach (alexandra@insideyoga.de) wenden.
First Step Workshop für Teacher Training (200 Std.) Interessenten
Lieferbare St.: 13
Lieferbare St.: 17
